Webseiten kommentieren mit Blerp funktioniert wie folgt:
- Man meldet sich an und erstellt ein Profil (das geht unerwartet schnell)
- Man gibt die URL der Webseite in das Browserfeld ein, zu der man etwas anmerken möchte (ich habe als Beispiel die Seite meines Weblogs gewählt)
- Die Webseite erscheint im Browserfenster von Blerp, neben der links installierten Toolbar von Blerp, mit der man die Webseite anschließend bearbeiten kann

- Man wählt aus den verschiedenen Möglichkeiten, welche die Toolbar für das Kommentieren der Seite bereit hält eine Anwendung aus (siehe Abb.1)
- Man schreibt die Anmerkung in das dafür vorgesehene Feld (z.B. "Schreibfehler") und wählt ggf. ein "style" aus, in dem das Posting erstellt werden soll (siehe Abb. 2)
- Nachdem der Button "blerp" geklickt ist (Abb. 3), erscheint das Posting auf der entsprechenden Webseite (Abb.4)

Die Postings (hier: blerps) können farbig gestaltet und flexibel auf der Seite verschoben werden, d.h. man kann einen direkten Bezug zu dem bIerp und dem Inhalt der Seite herstellen. Ist man nun mit anderen Blerp-Usern befreundet, können diese sehen, was man gepostet hat und ihrerseits einen Kommentar abgeben. Wenn also z.B. der Mitarbeiter des E-Commerce einen Schreibfehler entdeckt, kann er diesen an entsprechender Stelle kennzeichnen, wodurch der Mitarbeiter des Content-Managements in seinem Blerp-Browserfenster eine Mitteilung über das Posting erhält. Die Mitarbeiter der Werbeabteilung können z.B. auf einer für sie interessanten Webseite einen Werbebanner des eigenen Unternehmens platzieren, wodurch der Mitarbeiter des E-Commerce sich um das Anfordern der Mediadaten oder um das Einkaufen entsprechender Werbefläche kümmern kann.Wie die Community bei den Usern ankommt, wird sich zeigen. Ich werde sie jedenfalls als einen weiteren Grund für die Änderungen der Kommunikationsprozesse, bedingt durch das Web 2.0, in meiner Bachelor Thesis erwähnen.
Wer mehr über Blerp lesen möchte, kann sich bei mashable.com oder techcrunch.com informieren.
